Grottes du Volp, Prähistorisches Höhlensystem in Montesquieu-Avantès, Frankreich.
Die Grottes du Volp sind ein Höhlensystem in den Pyrenäen, das aus drei verbundenen Höhlen besteht: Enlène, Trois-Frères und Tuc d'Audoubert. Die Wände sind mit tausenden von Ritzungen, Malereien und Tierplastiken aus der Altsteinzeit bedeckt.
Das System wurde 1911 von Graf Henri Bégouën und seinen Söhnen entdeckt und enthält Spuren menschlicher Besiedlung aus dem Magdalénien. Die Kunstwerke zeigen die kulturelle Entwicklung jägerischer Gemeinschaften über mehrere Jahrtausende.
Der Name Volp stammt vom gleichnamigen Fluss in der Gegend. Die Höhlen waren ein wichtiger Ort für Jagdgemeinschaften, die ihre Überzeugungen und Erlebnisse durch Bilder an den Wänden ausdrückten.
Das Höhlensystem ist für Besucher nicht zugänglich, da es streng geschützt wird, um die prähistorischen Kunstwerke zu erhalten. Nur Forscher mit spezialisierten Genehmigungen dürfen das Innere betreten und studieren.
Die Höhlen enthalten handgemodellierte Bison-Figuren aus Ton, die in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind. Eine besondere Gravur zeigt eine der ältesten bekannten Darstellungen von menschlicher Intimität aus dieser fernen Zeit.
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