Château de Lancosme, Mittelalterliche Burg in Vendœuvres, Frankreich
Das Schloss von Lancosme ist eine Burg in Vendœuvres an der Loire-Region, die auf einem großen Anwesen neben dem Fluss Claise liegt. Die Struktur zeigt drei runde Türme und Kalksteinmauern in neoittelalterlichem Stil mit charakteristischen Details, die auf verschiedene Bauphase hinweisen.
Das Schloss wurde um 1500 erbaut und blieb bis 1850 im Besitz der Familie Savary, bevor der Belgier Benoist Crombez es erwarb. Der neue Besitzer führte umfangreiche Umbauten durch, die dem Gebäude sein heutiges neomedievales Aussehen gaben.
Das Schloss war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Zufluchtsort für Kunstwerke aus dem Musée Condé, die hier versteckt wurden. In den Räumen befindet sich ein Broadwood-Klavier, das Frederic Chopin gehörte und ein faszinierendes Zeugnis der Vergangenheit darstellt.
Das Schloss beherbergt heute die Zentrale der Société Arcadès und ist daher nicht für Besichtigungen durch die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher sollten von außen bewundert werden können, und eine frühzeitige Planung ist wichtig, um Zugang zu den umgebenden Gründen zu erwerbern.
Die Mauern zeigen ein charakteristisches Mosaik-Muster, das durch die Kombination von lokalem Kalkstein und rotgefärbtem Sandstein entsteht. Dieses handwerkliche Verfahren war typisch für die Bautraditionen der Region und wird in den Wänden bis heute sichtbar bewahrt.
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