Synagogue d'Orléans, Jüdische Synagoge im Loire-Tal, Frankreich
Die Synagoge d'Orleans ist ein Gotteshaus im Herzen der Stadt, das eine Mischung aus neoklassizistischen und gotischen Merkmalen aufweist. Bunte Bleiglasfenster mit biblischen Szenen prägen das Innere und zeigen die handwerkliche Sorgfalt bei der Gestaltung.
Die Anwesenheit von Juden in Orleans reicht mindestens bis ins 6. Jahrhundert zurück, wie historische Aufzeichnungen zeigen. Über die Jahrhunderte hinweg hat diese Gemeinde die Stadt geprägt und die Synagoge wurde später als ihre religiöse Heimat errichtet.
Die Synagoge dient der jüdischen Gemeinde Orléans als Ort für Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte. Besucher können die Räume erkunden und die Bedeutung dieses Ortes für das jüdische Leben in der Stadt verstehen.
Besucher sollten beachten, dass die Synagoge noch aktiv als Gebetshaus genutzt wird und Gottesdienste zu bestimmten Zeiten stattfinden. Am besten erkundigt man sich vor Ort nach den genauen Öffnungszeiten und Möglichkeiten für Besichtigungen.
Im Inneren befindet sich eine Gedenktafel für Léon Zay, einen Zeitungsredakteur, der während des Ersten Weltkriegs starb. Diese Plakette erinnert an seinen Opfer und seine Verbindung zu Orleans.
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