Église Saint-Maixent de Souché, Kirche im Viertel Souché, Niort, Frankreich
Die Église Saint-Maixent de Souché ist eine katholische Kirche mit einem langen, vierjochigen Schiff ohne Querhaus, das von einem neugotischen Chor mit Kreuzrippengewölben und einem doppelten Glasfenster fortgesetzt wird. Ihr 1857 errichteter Glockenturm steht an der Südostecke. Die Kirche ist nicht geostet: Der Chor liegt im Westen.
Im 12. Jahrhundert auf alten romanischen Fundamenten erbaut, wurde die Kirche während der Religionskriege beschädigt und in den Jahrhunderten 17 und 18 wieder aufgebaut, wobei die Gewölbe in der Osternacht 1788 einstürzten und im folgenden Jahr restauriert wurden.
Die Kirche beherbergt farbenfrohe Glasfenster aus dem späten 19. Jahrhundert, die den heiligen Maixent und den heiligen Hilarius zeigen, und eine kopflose Statue des heiligen Maixent am Eingang erinnert Besucher an die turbulente Vergangenheit und den Glauben, der überlebt hat.
Die Kirche gehört zur Pfarrei Saint-Pierre-et-Paul in Niort im Bistum Poitiers und wird weiterhin für Gottesdienste genutzt. Der Eingang liegt oben auf etwa zehn breiten Steinstufen mit Metallhandläufen auf beiden Seiten, hinter den roten Doppeltüren. Der Chor liegt im Westen, die Ausrichtung ist also umgekehrt als üblich.
Die in der Revolution geköpfte Statue steht in einer Nische mit neugotischem Baldachin, nicht neben dem Portal. Der heilige Maixent tritt dort die Fee Melusine nieder, eine lokale Sagengestalt und kein beliebiges Fabelwesen.
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