Vallée des Glaciers, Gletschertal in Bourg Saint Maurice, Frankreich.
Das Vallée des Glaciers ist ein U-förmiges Tal bei etwa 1650 Meter Höhe mit steilen Wänden und einem flachen Boden, der durch Gletschererosion entstanden ist. Die Struktur zeigt deutlich, wie Eismassen das ursprüngliche Terrain umgeformt haben und mehrere Wanderwege führen über den Talboden zu benachbarten Bergregionen.
Das Tal wurde während der letzten Eiszeit umgeformt, als massive Gletscher das ursprüngliche flusserosive V-förmige Profil in seine heutige U-Form überarbeiteten. Diese Gletscherbewegung hinterließ auch die Moränen und Ablagerungen, die heute noch sichtbar sind.
Einheimische Bergsteiger betrachten das Tal als wichtigen Zugang zu höheren Gipfeln und als Symbol für die alpine Geschichte der Region. Die Landschaft prägt seit Generationen die lokale Verbindung zu den Bergen und zur Natur.
Das Tal ist am besten an warmen Tagen zugänglich, wenn die Schneeschmelze abgelaufen ist und die Wege trocken sind. Besucher sollten mit festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung kommen, da sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann.
Kleinere Nebengletschertäler liegen höher als der Haupttalboden und bilden sogenannte Hängetäler, von denen Wasserfälle in das Haupttal herabstürzen. Diese Wasserfallkaskaden entstanden erst nach dem Rückzug der Gletscher und sind ein sichtbares Zeichen der unterschiedlichen Erosionsgeschwindigkeit zwischen Haupt- und Nebengletscher.
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