Hôtel le Tonnelier de Breteuil, Klassifiziertes Stadtpalais im 3. Arrondissement von Paris, Frankreich
Das Hôtel le Tonnelier de Breteuil ist ein Privathaus aus dem 18. Jahrhundert im 3. Arrondissement von Paris mit einer dezenten Fassade und einem Zugangsportal, das mit einer geschnitzten Maske verziert ist. Der Innenhof ist proportioniert und zeigt die klassische Aufteilung solcher Adelsresidenzen mit symmetrischen Strukturen.
Das Haus wurde von Claude Le Tonnelier de Breteuil, dem Generalprokurator beim Gerichtshof der Hilfen, gekauft und später umgebaut. Die bedeutendsten Veränderungen erfolgten Anfang des 18. Jahrhunderts, als das Gebäude seine heutige Form erhielt.
Die Innenarchitektur zeigt typische Merkmale eines wohlhabenden Privathauses aus dem frühen 18. Jahrhundert in Paris. Man kann sehen, wie solche Häuser gestaltet waren, um den sozialen Status ihrer Bewohner widerzuspiegeln.
Der Ort ist in der Nähe des Carnavalet-Museums und des Place des Vosges leicht zu erreichen. Das Gebäude wird heute von den Nationalarchiven genutzt und ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich, da es sich um ein privates Denkmal handelt.
1738 fügte der Architekt Jean Aubry einen neuen Flügel hinzu, der zum Innenhof hin ausgerichtet ist und die ursprüngliche Raumeinteilung veränderte. Diese Erweiterung zeigt, wie solche Häuser im Laufe der Zeit an die Bedürfnisse ihrer Bewohner angepasst wurden.
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