Hôtel de Clisson, Privatpalast im 3. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Clisson ist ein privates Herrenhaus in der Rue des Francs-Bourgeois mit mittelalterlichen Türmen und architektonischen Elementen aus dem 14. Jahrhundert. Das Gebäude beherbergt heute die Französischen Nationalarchive und prägt durch seine Fassade das Bild des Marais-Viertels.
Das Herrenhaus entstand 1375 als befestigte Residenz für Olivier de Clisson, einen mächtigen Feldherrn und Ratgeber des französischen Königs. Im Jahr 1704 unterzog sich das Gebäude unter Architekt Pierre-Alexis Delamair grundlegenden Umbauten, die sein heutiges Aussehen prägten.
Das Gebäude zeigt noch immer Räume aus dem 18. Jahrhundert mit Rokoko-Dekorationen, die den Geschmack der damaligen Bewohner widerspiegeln. Besucher können sehen, wie adlige Familien lebten und ihre Räume ausgestalteten.
Das Gebäude ist Teil der Französischen Nationalarchive und kann bei Besuchen erkundet werden, um historische Dokumente und die Architektur kennenzulernen. Es liegt in zentraler Lage im Marais-Viertel, leicht zu Fuß erreichbar und inmitten von Geschäften und Restaurants.
Das Gebäude war Drehort für den Film 'Tag des Schakals' von 1973, in dem es als Elysee-Palast dargestellt wurde. Diese kleine Kinoverbindung ist vielen Besuchern unbekannt, die das Haus wegen seiner historischen Bedeutung besuchen.
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