Hôtel de Guénégaud, Privatpalast im 3. Arrondissement von Paris, Frankreich
Das Hôtel de Guénégaud ist eine private Stadtresidenz in der Rue des Archives im 3. Arrondissement mit symmetrischen Flügeln und klassischen architektonischen Elementen, die François Mansart zwischen 1651 und 1655 entwarf. Die Fassade zeigt sorgfältig durchgeführte Proportionen und ornamentale Details, die für die französische klassische Bauweise des 17. Jahrhunderts typisch sind.
Jean-François de Guénégaud des Brosses, Sekretär des Königs, beauftragte den Bau dieser Residenz, die später unter neuer Leitung bedeutende Veränderungen erfuhr. Als Jean Romanet 1703 das Gebäude übernahm, führte er Renovierungen durch, die seine Form bis heute prägten.
Das Gebäude beherbergt seit 1967 das Musée de la Chasse et de la Nature, das Sammlungen zur Jagdtradition und zur Natur zeigt. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie die Aristokratie ihre Leidenschaft für die Jagd in ihrer Heimat auslebte.
Das Gebäude befindet sich in Gehweite zu den Metrostationen Arts et Métiers und Filles du Calvaire und ist daher leicht zu erreichen. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Fassade und Innenhöfe zu erkunden, wo die klassischen Proportionen am besten sichtbar werden.
Das Gebäude bewahrt Originalelemente aus dem 17. Jahrhundert und ist eines der am besten erhaltenen Beispiele von Mansarts Architekturarbeit in Paris. Nur wenige Besucher bemerken die subtilen Kunstdetails im Innenhof, die zeigen, wie die ursprüngliche Dekoration einmal aussah.
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