Museum of Hunting and Nature, Kulturerbemuseum im Marais, Frankreich.
Das Museum für Jagd und Natur befindet sich in zwei barocken Stadtpalais und vereint Sammlungen von Jagdwaffen, präparierten Tieren und Kunstwerken, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier thematisieren. Die Räume sind mit historischen Möbeln und dekorativen Elementen ausgestattet, die den Charakter der ehemals privaten Häuser bewahren.
Das Haus wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von dem Architekten François Mansart für den Kanzler von Frankreich entworfen und später von Privatsammlern als Wohnhaus genutzt. Die Museumssammlung basiert auf der privaten Kunstsammlung einer Familie und wurde 1967 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Museum zeigt Jagdinstrumente aus mehreren Jahrhunderten und präsentiert sie neben Kunstwerken bekannter europäischer Maler. Die Sammlung vermittelt, wie die Jagd in der europäischen Kultur und Kunst dargestellt wurde.
Das Museum liegt im historischen Marais-Viertel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Besucher sollten mit durchschnittlich zwei bis drei Stunden Zeit einplanen, um die Sammlungen in aller Ruhe zu erkunden.
In einem der Zimmer befindet sich ein animierter ausgestopfter Eberkopf, der mit Besuchern spricht und eine überraschend interaktive Note zu einem traditionellen Museum hinzufügt. Diese unerwartete Installation hebt sich deutlich von der übrigen Sammlung ab.
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