Quartier de la Monnaie, Verwaltungsviertel im 6. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Quartier de la Monnaie ist ein Verwaltungsbezirk im 6. Arrondissement mit dem klassizistischen Palais de la Monnaie als Mittelpunkt und umgeben von Behördengebäuden. Die Gegend erstreckt sich entlang der Seine mit engen Straßen, die Ministerien, Kulturinstitutionen und Gaststätten verbinden.
Der Ursprung des Viertels geht auf die Gründung der Pariser Münze im Jahr 864 zurück, die älteste ununterbrochen tätige Münzprägestätte der Welt. Das Viertel entwickelte sich um diese Institution herum, während sich die Regierung allmählich in die benachbarten Gebäude ausbreitete.
Handwerkskunst und Münzprägung prägen das Viertel bis heute. Besucher können in Werkstätten traditionelle Techniken der Metallbearbeitung beobachten, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden.
Das Viertel ist am einfachsten über die Metro-Station Saint-Germain-des-Prés zu erreichen, die sich in unmittelbarer Nähe befindet. Die meisten Gebäude liegen nah beieinander, so dass man das Gebiet leicht zu Fuß erkunden kann.
Die Münzprägestätte stellt immer noch Gedenkmünzen und Medaillen her und zeigt dabei Fertigkeiten, die auf mittelalterliche Techniken zurückgehen. Besucher können in den Werkstätten beobachten, wie moderne Maschinen neben handwerklichen Methoden eingesetzt werden.
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