Square du Vert-Galant, Stadtpark an der westlichen Spitze der Île de la Cité, Paris, Frankreich
Das Square du Vert-Galant bildet eine dreieckige Grünfläche mit Kastanienbäumen, Eiben und Trauerweiden am westlichen Ende der Île de la Cité. Der Platz liegt direkt am Wasser und bietet eine flache, baumbestandene Fläche mit Blick auf beide Ufer der Seine.
Der Platz entstand im Jahr 1884 durch die Verbindung zweier kleinerer Inseln, nachdem frühere Einrichtungen wie ein Musikcafé durch Hochwasser vernichtet worden waren. Der Name erinnert an König Heinrich IV., der im frühen 17. Jahrhundert regierte.
Der Name stammt von Heinrich IV., genannt „Vert-Galant“ wegen seiner vielen Mätressen trotz seines Alters; seine bronzene Reiterstatue auf dem Pont Neuf überragt den Platz. Eine Tafel am Eingang erinnert an Jacques de Molay, der hier 1314 verbrannt wurde. Anfang der 1950er Jahre hielten Guy Debord und die Lettristische Internationale dort ihre regelmäßigen Zusammenkünfte ab.
Der Park ist täglich geöffnet und über die Metrostation Pont Neuf oder zu Fuß entlang der Brücke zu erreichen, wobei Stufen hinab zum Wasserniveau führen. Die beste Zeit für einen Besuch ist an sonnigen Nachmittagen, wenn das Licht über dem Fluss besonders warm wirkt.
Der Platz liegt auf dem Boden der einstigen Île aux Juifs, wo Jacques de Molay, letzter Großmeister des Templerordens, am 18. März 1314 zusammen mit Geoffroi de Charney auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Eine Tafel am Eingang erinnert an die Hinrichtung.
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