Quai du Louvre, Uferpromenade im 1. Arrondissement, Frankreich
Der Quai du Louvre ist eine Straße im 1. Arrondissement; sie reicht von der Pont Neuf und der Rue de la Monnaie bis zur Rue de l'Amiral-de-Coligny und zum Quai François-Mitterrand. Eine Brüstung aus hellgrauen, grob behauenen Steinblöcken mit flacher Deckplatte säumt den Gehweg, dazu ein Metallgeländer und Stufen zur Seine; ein kleines dunkles Schild trägt die Aufschrift „QUAI DU LOUVRE“. Darunter verläuft die Voie Georges-Pompidou.
Die Uferpromenade entstand im 19. Jahrhundert, als mehrere separate Flussuferwege zu einem zusammengefasst wurden. Die Entwicklung war Teil größerer Veränderungen bei der Gestaltung des Pariser Flussufers während dieser Zeit.
Der Name stammt vom Palais du Louvre, an dem die Uferstraße entlangführt. Während der Französischen Revolution hieß sie «Quai du Muséum». Am Haus Nr. 26 erinnert eine Plakette an den algerischen Maler Abdelkader Guermaz, der dort von 1962 bis 1996 wohnte. Eine Szene des Films Die Bourne Identität (2002) wurde hier gedreht.
Der Quai ist eine Einbahnstraße von West nach Ost, von der Pont Neuf bis zur Rue de l'Amiral-de-Coligny. Die Voie Georges-Pompidou verläuft darunter, seit 2022 für Autos gesperrt. Die Métrolinie 7 hält an der Station Pont-Neuf; eine Steinbrüstung mit flacher Deckplatte säumt den gepflasterten Gehweg.
Diese Uferpromenade war Schauplatz von Kunstwerken, die französische Künstler während des neunzehnten Jahrhunderts festgehalten haben. Künstler waren von den sich ändernden Lichtverhältnissen am Fluss fasziniert und kehrten regelmäßig dorthin zurück.
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