Reiterstandbild von Heinrich IV., Historisches Monument auf der Pont Neuf, Paris, Frankreich.
Das Reiterstandbild zeigt einen König in voller Rüstung auf seinem Pferd, das Szepter mit Lilienornamentik in der Hand. Die bronzene Figur steht auf einem Sockel an der westlichen Seite einer Brücke über die Seine.
Ein früheres Reiterstandbild stand seit 1614 an diesem Ort, wurde aber 1792 während der Französischen Revolution zerstört. Die heutige Bronzeversion wurde 1818 errichtet, nachdem das Königtum in Frankreich wiederhergestellt worden war.
Der König trägt Rüstung und sitzt auf seinem Pferd auf einer Brücke, die viele Pariser täglich überqueren. Der Anblick dieser Reiterstatue ist für Einheimische und Besucher ein vertrauter Teil des Stadtbildes geworden.
Das Standbild ist leicht zu erreichen und lädt zum Verweilen auf der Brücke ein, von wo aus man das Wasser und die umliegende Architektur sehen kann. Die beste Besuchszeit ist außerhalb der touristischen Spitzzeiten, wenn die Brücke weniger überfüllt ist.
Kleine Gegenstände und Medaillen wurden während der Aufstellung im Jahr 1818 im Inneren des Pferdes versteckt und sind heute in den Nationalarchiven aufbewahrt. Diese verborgenen Schätze wurden erst entdeckt, als man die Statue für Wartungsarbeiten untersuchte.
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