Musée de la Monnaie de Paris, Münzmuseum im 6. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Musée de la Monnaie de Paris befindet sich im Hôtel de la Monnaie, 11 quai de Conti, einem Steinbau mit rustiziertem Erdgeschoss, Rundbogenöffnungen und kannelierten Säulen, die Balkone mit Balustrade tragen. Ein schwarzes vertikales Schild zeigt „MUSÉE DE LA MONNAIE DE PARIS“. Innen füllen 1.800 Objekte 1.200 m², mit Blick auf die Gießereiwerkstatt und das Grand Monnayage.
Ein Dekret Karls X. begründete 1827 ein Geldmuseum, und Ludwig Philipp I. eröffnete das Musée monétaire am 8. November 1833. 1991 teilte eine neue Museographie die Sammlungen in Antike, Mittelalter sowie Neuzeit und Gegenwart, entworfen von Katherine Gruel, Jean Belaubre und Bruno Collin. Nach der Schließung im Juli 2010 öffnete das Museum am 30. September 2017 nach dem Projekt MétaLmorphoses als Musée de la Monnaie de Paris wieder.
Das Museum zeigt, wie Münzen und Medaillen über die Jahrhunderte hinweg die Kunst und Identität Frankreichs widerspiegeln. Besucher können sehen, wie unterschiedliche Epochen ihre eigenen Designs und Techniken bevorzugten und damit ihre Zeit ausdrückten.
Das Gebäude liegt am Ufer der Seine und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mit mehreren U-Bahn-Stationen in der Nähe. Besucher sollten Zeit für die Ausstellungen einplanen und können vor Ort mehr über Führungsmöglichkeiten erfahren.
Das Gebäude beherbergt immer noch eine aktive Münzprägeanstalt, die moderne Euro-Münzen für Sammler anfertigt. Diese seltene Verbindung von aktiver Produktion und Museumsausstellung zeigt Münzherstellung nicht nur als historisches Phänomen, sondern als lebendiges Handwerk.
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