Hôtel Landolfo-Carcano, Privatpalais im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel Landolfo-Carcano ist ein cremefarbenes Steinpalais in der Rue de Tilsitt 1, das Charles Rohault de Fleury 1867 erbaute. Der gerundete Mittelrisalit trägt einen geschwungenen Balkon, und im Erdgeschoss sitzen drei rundbogige Fenster, das mittlere am breitesten. Innen führt ein Vestibül mit korinthischen Säulen und bemalter Decke zu Räumen mit bemalten Decken und Kaminen mit Karyatiden.
Das Gebäude wurde 1867 vom Architekten Charles Rohault de Fleury für Anne-Marie Adèle Caussin errichtet, genannt Madame de Cassin, die 1889 den Marquis Landolfo de Carcano heiratete und dem Haus seinen Namen gab. Es gehört zu den zwölf als Maréchaux bezeichneten Stadtpalais, die Jacques Hittorff 1853 im Auftrag Napoleons III. beim Umbau der Étoile entwarf. Die Marquise starb am 9. August 1921, ihre Sammlungen wurden zerstreut.
Das Haus trägt den Namen von Anne-Marie Adèle Caussin, genannt Madame de Cassin, die es in Auftrag gab und 1889 den Marquis Landolfo de Carcano heiratete. Erhalten sind bemalte Decken: Charles Chaplins Allegorie im Vestibül, Pierre-Victor Gallands Fünf Sinne im zweiten Stock und Alexis-Joseph Mazerolles Schlaf der Psyche. Die Marquise starb am 9. August 1921, ihre Sammlungen wurden zerstreut.
Die Residenz dient heute als Botschaft eines anderen Landes und ist daher von außen nicht öffentlich zugänglich. Der Ort ist leicht mit der Metro zu erreichen, da sich die Station Charles de Gaulle - Étoile in unmittelbarer Nähe befindet.
Die zwölf Herrenhäuser wurden 1853 von Jacques-Ignace Hittorff im Auftrag Napoleons III. beim Umbau der Étoile entworfen; den Namen Charles-de-Gaulle erhielt der Platz erst 1970. Der Marquis Landolfo de Carcano, Namensgeber des Hauses, besaß Gemälde von Rembrandt und Rubens sowie Skulpturen von Rodin und Frémiet, die nach dem Tod der Marquise am 9. August 1921 zerstreut wurden.
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