Uschguli, Bergdorf in Oberswanetien, Georgien.
Ushguli besteht aus fünf Dörfern, die in einer Höhe von etwa 2.100 Metern in der Enguri-Schlucht liegen. Die Siedlung erstreckt sich über ein Bergtal im Westen Georgiens mit dicht bebauten Strukturen und steilen Hängen ringsum.
Die Bewohner begannen zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert, Verteidigungstürme zu errichten, die bis heute das Erscheinungsbild prägen. Über 200 solcher Türme sind noch zu sehen und zeugen von einer Zeit, in der Sicherheit ein großes Anliegen war.
Die Dorfkirche Lamaria ist dem Leben der Gemeinde eng verbunden und zeigt religiöse Malereien aus dem Mittelalter. Sie spiegelt den Glauben wider, der seit Jahrhunderten die Kultur der Menschen hier prägt.
Der Ort ist sechs Monate im Jahr mit Schnee bedeckt, was den Zugang erschwert und Besucher auf bestimmte Jahreszeiten beschränkt. Wer hierherkommen möchte, sollte sich auf lange und schwierige Wege von Mestia oder Lentekhi aus vorbereiten.
Das Dorf Chazhashi funktioniert als Freilichtmuseum, in dem traditionelle Wohnarchitektur mit steinernen Wohnturmhäusern bewahrt ist. Diese speziellen Strukturen zeigen, wie Menschen früher Wohnen und Schutz kombiniert haben.
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