Samtawissi-Kathedrale, Orthodoxe Kathedrale in der Gemeinde Kaspi, Georgien.
Die Samtavisi-Kathedrale ist eine mittelalterliche georgisch-orthodoxe Kathedrale im ländlichen Kaspi-Bezirk, Georgien, mit einem rechteckigen Grundriss und einer von vier Pfeilern getragenen Kuppel. Auf ihrer Nordseite befinden sich ein zweistöckiges Bischofshaus, eine kleine Kapelle und ein dreistöckiger Glockenturm.
An diesem Ort gründete im 6. Jahrhundert ein assyrischer Missionar ein Kloster, das zu einem frühen Zentrum des georgischen Christentums wurde. Die heutige Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert errichtet und ist ein wichtiges Beispiel mittelalterlicher georgischer Architektur.
Die Außenwände der Kathedrale sind mit Reliefkreuzen und Ornamenten aus farbigen Steinblöcken geschmückt, die man beim Umrunden des Gebäudes gut erkennen kann. Innen sind Reste von Wandmalereien zu sehen, die zum georgisch-orthodoxen Gottesdienst gehören und noch heute genutzt werden.
Die Kathedrale liegt in einer ländlichen Gegend und ist am bequemsten mit dem Auto zu erreichen, da der öffentliche Nahverkehr in dieser Region kaum vorhanden ist. Ein Besuch zu den Morgenstunden ermöglicht es, die Anlage in aller Ruhe zu erkunden, bevor es belebter wird.
Die östliche Fassade der Kathedrale zeigt fünf Nischen und Kammern, die mit einem Ornamentkreuz aus Steinblöcken in Blau-, Grün- und Grautönen verziert sind. Diese Farbgebung ist in der georgischen Kirchenarchitektur ungewöhnlich und fällt beim ersten Blick auf das Gebäude sofort auf.
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