Georgische Heerstraße, Bergstraße zwischen Tiflis, Georgien und Wladikawkas, Russland.
Die Georgische Heerstraße ist eine Gebirgsstraße im Kaukasus, die Tiflis in Georgien mit Wladikawkas in Russland verbindet und dabei eine Strecke von 212 Kilometern zurücklegt. Der höchste Punkt liegt am Jvari-Pass auf 2.395 Metern Höhe (7.858 Fuß), wo die Straße die Hauptkette des Kaukasus überquert.
Die Passage existierte bereits vor dem 1. Jahrhundert v. Chr. als Handelsweg zwischen nördlichen und südlichen Gebieten des Kaukasus. Im Jahr 1783 verwandelten russische Soldaten den Reitweg in eine befestigte Straße für Kutschen und militärische Transporte.
Der Name leitet sich von der militärischen Nutzung durch russische Truppen ab, die hier im späten 18. Jahrhundert eine strategische Verbindung zwischen ihren südlichen Provinzen etablierten. Reisende können entlang der Strecke alte Festungen und Wachtürme entdecken, die heute als stille Zeugen dieser Vergangenheit in den Tälern stehen.
Die Straße bleibt das ganze Jahr über befahrbar, kann aber im Winter wegen starken Schneefalls und Lawinen mehrere Tage gesperrt sein. Reisende sollten sich vorab über die aktuellen Straßenverhältnisse informieren und auf rasche Wetterwechsel in höheren Lagen vorbereitet sein.
Entlang der Strecke entspringen zahlreiche Mineralwasserquellen, bei denen Einheimische regelmäßig anhalten, um ihre Flaschen mit frischem Bergwasser zu füllen. Diese Quellen gelten als Trinkwasser von besonderer Reinheit und werden von Reisenden gerne als Erfrischung genutzt.
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