Nationalpark Tuschetien, Nationalpark in Kachetien, Georgien
Der Tusheti-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Großen Kaukasus im Nordosten Georgiens, das alpine Weiden, Gletscher, Flüsse und dichte Wälder umfasst. Die Landschaft reicht von tiefen Schluchten bis zu felsigen Hochgipfeln, und dazwischen liegen jahrhundertealte Steindörfer, die noch bewohnt sind.
Das Gebiet wurde 2003 mit Unterstützung der Weltbank und der Global Environment Facility als Nationalpark ausgewiesen. Lange davor war die Region ein Rückzugsort für Berggemeinschaften, die über Jahrhunderte in relativer Isolation lebten.
Die Dörfer in Tusheti sind für ihre Wohntürme aus Stein bekannt, die man noch heute in vielen Ortschaften sieht. Die Bewohner kehren jeden Sommer in die Berge zurück und bringen ihre Herden mit, was dem Gebiet einen saisonalen, lebendigen Charakter verleiht.
Die einzige Straße in das Gebiet führt über den Abano-Pass und ist wegen Schnee und schwieriger Bedingungen in der Regel nur von Juni bis Oktober befahrbar. Es empfiehlt sich, mit einem geländegängigen Fahrzeug zu reisen und vorher zu prüfen, ob die Straße offen ist.
Obwohl es sich um eine der abgelegensten Regionen Georgiens handelt, haben die Dörfer der Tusheti keine offizielle postalische Adresse. Der Ort ist so abgeschnitten, dass selbst digitale Karten ihn oft nur unvollständig oder gar nicht erfassen.
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