Ortachala, Verkehrsbezirk in Tiflis, Georgien.
Ortachala ist ein Verkehrsknotenpunkt in Tiflis mit einem großen Busbahnhof, von dem aus Busse in viele georgische Städte sowie in die Türkei, nach Armenien und Russland fahren. Das Viertel hat sich um diese verkehrsmäßig wichtige Infrastruktur herum entwickelt und wird von Pendlern und Fernreisenden täglich genutzt.
Das Viertel entstand im 20. Jahrhundert als Antwort auf das wachsende Transportaufkommen in Tiflis und den Bedarf nach Verbindungen zu benachbarten Ländern. Mit der Entwicklung des Straßenverkehrs wurde es zu einem zentralen Umschlagplatz für Reisende, die zwischen verschiedenen Regionen pendeln.
Der Bezirk integriert georgische Architekturelemente in seine Stationen und erleichtert die Bewegung zwischen verschiedenen Regionen des Kaukasus.
Der Busbahnhof operiert täglich mit verschiedenen Ticketschaltern, wo Reservierungen möglich sind und Personal mehrere Sprachen spricht. Es ist ratsam, die Route und Abfahrtszeiten im Voraus zu erkundigen, da die Busse zu unterschiedlichen Tageszeiten verkehren.
Neben dem Busbahnhof entstanden moderne Wohnkomplexe, die zeigen, wie sich eine reine Verkehrsgegend zu einem gemischten Stadtteil entwickelt hat. Diese neuen Bauprojekte bringen Wohnungen und Geschäfte in den Bereich und verändern das Gesicht des Viertels.
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