Munizipalität Qasbegi, Gemeinde an der georgisch-russischen Grenze, Mtskheta-Mtianeti, Georgien
Kazbegi ist eine Gemeinde in Georgiens Nordkaukasus, die sich über bergiges Gelände mit vielen Flüssen, Seen und Gletschern erstreckt. Das Gebiet wird von hohen Bergen geprägt und beherbergt mehrere Dörfer sowie historische Kirchen verteilt über das Territorium.
Das Gebiet wurde im frühen 19. Jahrhundert während der Expansion des Russischen Reiches unter der lokalen Chopikashvili-Dynastie geprägt, die Kontrolle über die Region ausübte. Diese Periode prägten die Beziehungen zwischen dem bergigen Hinterland und den Mächten, die um die Kontrolle der Gegend stritten.
Die Region ist bekannt für ihre traditionellen Bergbräuche und die Architektur alter Kirchen, die das tägliche Leben der Bewohner prägen. Besucher können lokale Handwerkstradition und regionale Spezialitäten in Dörfern entdecken, die diese Lebensweise bis heute bewahren.
Das Gebiet wird durch mehrere Dörfer und Straßen erschlossen, wobei die Larsi-Grenzübergangsstelle die Verbindung mit Russland im Norden ermöglicht. Besucher sollten beachten, dass das bergige Gelände mit wechselndem Wetter, Schneefall im Winter und Höhenlage Vorbereitung erfordert.
Der Tergi-Fluss entspringt Gletschern der Khokhi-Berge und fließt über 80 Kilometer durch das Territorium, wobei sein Wasser aus den Hochgebirgen stammt. Dieser Fluss ist nicht nur eine natürliche Grenze, sondern auch eine wichtige Wasserkraftquelle für die lokale Infrastruktur.
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