Zæjgælan, Gebirgswasserfall in Nordossetien, Russland.
Der Zæjgælan ist ein Bergwasserfall in Nordossetien, der über eine Höhe von 648 Metern hinabstürzt und dabei mehrere Wasserströme aus Gletscherquellen bildet. Das Wasser fließt durch das Tal des Flusses Midagrabindon und schafft dabei ein beeindruckendes Naturschauspiel mit zahlreichen Kaskaden.
Das Gebiet wurde 2016 durch Forschungsexpeditionen vermessen, die den Wasserfall unter den höchsten im Nordkaukasus bestätigten. Diese wissenschaftliche Dokumentation half dabei, die geografische Bedeutung dieser Naturformation für die Region zu etablieren.
Der Name stammt aus der ossetischen Sprache und bedeutet 'Ort der Lawine', was die natürlichen Phänomene dieser Bergregion widerspiegelt. Besucher können diese Verbindung zur lokalen Natur und Sprache beim Betrachten der dramatischen Wasserfälle direkt erleben.
Der Wasserdurchfluss ist während der Sommermonate Juli und August am stärksten, wenn die Gletscherschmelze intensiver wird und mehr Wasser in die Täler fließt. In den Wintermonaten sinkt das Wasservolumen deutlich, daher lohnt sich ein Besuch besonders in der wärmeren Jahreszeit.
Der Wasserfall zeigt ein pulsierendes Verhalten, bei dem sich die Wassermenge im Laufe des Jahres durch Gletscherschmelzmuster ändert. Diese Veränderungen machen jeden Besuch zu einer anderen Erfahrung, je nachdem wann man kommt.
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