Satsurblia-Höhle, Archäologische Höhle in Imereti, Georgien.
Satsurblia ist eine Höhle in der Region Imereti mit einem etwa 6 Meter breiten Eingang, der in einen Tunnel von etwa 80 Metern führt. Im Inneren finden sich Stalaktiten und Stalagmiten sowie archäologische Fundstücke, die Hinweise auf menschliche Besiedlung geben.
A. N. Kalandadze erforschte die Höhle erstmals 1976. Die Besiedlung begann um 25.500–24.400 BP, setzte während des letzten glazialen Maximums aus und wurde um 17.000–16.200 BP fortgesetzt. Im Mittelalter diente die Höhle als Zufluchtsort; seit 2011 ist sie ein Naturdenkmal der IUCN-Kategorie III.
Die Höhle zeigt Spuren menschlicher Aktivität durch gefundene Werkzeuge, Knochen und Keramik aus verschiedenen Epochen. Diese Gegenstände erzählen von den Jagdmethoden und dem alltäglichen Leben der Menschen, die hier vor Tausenden von Jahren lebten.
Der Eingang liegt 1,2 km vom Dorf Kumistavi in der Gemeinde Zqaltubo entfernt. Der erste Gang ist 80 m lang und hat ein Gefälle von 12 bis 15 Prozent, danach folgen Stufen von 1 bis 1,5 m Höhe; festes Schuhwerk hilft. In 125 m Entfernung vom Eingang öffnet sich eine Halle von 30 × 25 m.
Ein Knochenfragment aus dem Schädeldach eines Menschen wurde auf etwa 13.300 Jahre datiert und lieferte seltene genetische Informationen über die frühen Bewohner der Region. Dieses Fundstück ist einer der ältesten direkten biologischen Nachweise der menschlichen Besiedlung in dieser Gegend.
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