Nuuk, Hauptstadt im Südwesten Grönlands
Die Stadt liegt an der Mündung des Nuup-Kangerlua-Fjords, umgeben von Bergen und dem Labrador-Meer zugewandt, etwa 5 Meter über dem Meeresspiegel. Bunte Wohnhäuser erstrecken sich über mehrere niedrige Hügel entlang der felsigen Küste und bilden einen klaren Kontrast zum grauen Fels und dem oft bewölkten Himmel.
Hans Egede gründete die Siedlung 1721 als Godthåb und verwandelte einen kleinen Handelsposten in das administrative Zentrum Grönlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort schnell und wurde zur Hauptstadt, als Grönland 1979 seine Selbstverwaltung erhielt.
Die Bewohner nutzen die Stadt als Drehscheibe für die grönländische Kultur, in der traditionelle Robbenjagd und moderne städtische Lebensweise nebeneinander existieren. Lokale Festivals bringen die Gemeinschaft zusammen, um gemeinsam Kaffemik-Zusammenkünfte zu feiern, bei denen Gäste von Haus zu Haus ziehen und Kuchen sowie Kaffee teilen.
Air Greenland bietet Direktflüge von Kopenhagen und Keflavík zum Flughafen an, der etwa 4 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen und die Straßen überschaubar sind.
Das Nationalmuseum zeigt Mumien aus dem 15. Jahrhundert, die in einer nahen Siedlung gefunden wurden und aufgrund der trockenen Kälte außergewöhnlich gut erhalten sind. Besucher können im Kolonialhafen zwischen historischen Holzhäusern spazieren, die aus der dänischen Handelszeit stammen und heute Kunsthandwerksläden und Werkstätten beherbergen.
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