Davisstraße, Meerespassage zwischen Nunavut, Kanada und Grönland.
Die Davis-Straße ist eine Meerenge zwischen der kanadischen Insel Baffin und Grönland, die die Bucht von Baffin mit der Labrador-See verbindet. Die Wasserkörper erstrecken sich über etwa 650 Kilometer von Norden nach Süden und bilden einen wichtigen maritimen Korridor in der Arktis.
Der Engländer John Davis erkundete diese Gewässer zwischen 1585 und 1587 auf der Suche nach einer Nordwestpassage. Seine Reisen trugen zur Kartierung dieser arktischen Regionen bei und legten den Namen für diesen wichtigen Meeresweg fest.
Das Gewässer ist ein wichtiger Lebensraum für die Inuit-Gemeinschaften, die hier seit Generationen fischen und jagen. Die Menschen nutzen diese Gebiete für ihre täglichen Aktivitäten und halten so ihre Verbindung zum Meer lebendig.
Die Navigation durch diese Meerenge erfordert aufgrund der wechselnden Eisbedingungen sorgfältige Planung, wobei die Schifffahrtssaison hauptsächlich vom Hochsommer bis Herbst dauert. Besucher sollten sich darauf vorbereiten, dass die Bedingungen schnell wechseln können und warme, wasserdichte Kleidung notwendig ist.
Hier treffen zwei gegensätzliche Meeresströmungen aufeinander: der warme Westgrönlandstrom fließt nach Norden, während der kalte Labradorstrom Eis nach Süden transportiert. Diese Kollision schafft ein dynamisches Ökosystem und macht die Region zu einem wichtigen Jagdgebiet für Meeressäuger.
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