Isunngua, Gletscher nahe Kangerlussuaq, Grönland
Isunngua ist ein Gletscher, der sich vom westlichen Rand des grönländischen Eisschilds erstreckt und von mehreren Schmelzwasserseen und Gletscherschlammablagerungen geprägt ist. Die Oberfläche weist eine vielfältige Struktur auf, die durch jahrtausendalte Eisbewegungen und jährliche Schmelzprozesse entstanden ist.
Der Gletscher wurde vor etwa 20 Jahren durch den Bau einer Schotterstraße von Kangerlussuaq aus besser zugänglich, eine Infrastrukturmaßnahme, die zunächst auch zur Prüfung von Fahrzeugen in extremen Bedingungen diente. Diese Straßenerschließung veränderte die Erreichbarkeit des Gebiets deutlich für Besucher und Forscher.
Dieses Gletschergebiet ist mit der traditionellen grönländischen Rentierwanderung verbunden und dient als wichtiges Kalbungsgebiet in der Gemeinde Qeqqata. Die Landschaft zeigt die enge Beziehung zwischen natürlichen Prozessen und dem Leben der Hirten.
Der Zugang zum Gletscher erfordert einen Schlüssel für das verschlossene Tor an der Schotterstraße, die von Kangerlussuaq aus beginnt. Besucher sollten robust ausgestattete Fahrzeuge und entsprechende Ausrüstung für die raue und wechselhafte Witterung mitbringen.
Das Gletschergebiet wird ständig von Schmelzwasser durchformt, wodurch zahlreiche Kesselkessel entstehen, die sich in Seen und Becken umwandeln. Diese dynamische Wasserlandschaft bietet Besuchern ein faszinierendes Beispiel für die aktiven geologischen Prozesse in der Arktis.
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