Sitia, Stadt in Kreta, Griechenland
Sitia ist eine kleine Küstenstadt im östlichen Teil Kretas, die um einen Hafen herum angelegt ist und sich entlang eines sandigen Strandes erstreckt. Die Gassen der Altstadt steigen hügelartig hinter dem Hafenbereich an, während der Hafen selbst von Fischerbooten und kleinen Fähren belebt wird.
Die Ursprünge der Stadt liegen bei der antiken Siedlung Eteia, die in der Antike als Handelshafen eine wichtige Rolle spielte. Im Laufe der Jahrhunderte hinterließen venezianische und osmanische Herrschaft ihre Spuren, während Erdbeben und Piratenangriffe die Stadt immer wieder beschädigten.
Der Name der Stadt leitet sich von der antiken Siedlung Eteia ab, was man auch an einigen erhaltenen Bauwerken im Stadtbild erahnen kann. Das Hafenviertel ist der belebte Mittelpunkt des Alltags, wo Fischer ihre Boote anlegen und Tavernen frischen Fang servieren.
Die Stadt verfügt über einen kleinen Flughafen mit Verbindungen zum griechischen Festland sowie über Busverbindungen zu anderen Orten auf Kreta. Für Ausflüge in die abgelegenen Dörfer und Strände im Osten der Insel empfiehlt sich ein Mietwagen, da die Straßen dort eng und kurvenreich sind.
Nahe dem Hafen sind die Überreste antiker römischer Fischtanks erhalten, die zeigen, wie stark die alte Siedlung auf das Meer angewiesen war. Die venezianische Festung über der Stadt wird im Sommer als Freilichttheater für Konzerte genutzt, was ihr eine ganz andere Funktion als ursprünglich geplant gibt.
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