Eion am Strymon, Archäologische Stätte in der Gemeinde Pangaio, Griechenland
Eion ist eine antike Stadt an der Mündung des Strymon in die Ägäis im Pangaion-Gemeindebezirk in Griechenland und war ein wichtiger Hafen- und Handelsplatz. Die erhaltenen Mauern und Fundamente stammen aus verschiedenen Bauphasen und vermitteln ein klares Bild von der Ausdehnung des Ortes.
Die Perser errichteten hier um 500 v. Chr. eine Festung als Versorgungsbasis unter König Xerxes I., bevor die Athener die Kontrolle über den Ort übernahmen. Später besiedelten die Byzantiner das Gebiet erneut und hinterließen ihre eigenen Bauspuren.
Die Ruinen zeigen, wie sich griechische, persische und byzantinische Schichten übereinander abgelagert haben, sodass man buchstäblich durch verschiedene Epochen gehen kann. Besonders gut sichtbar ist das an den Mauern, wo ältere Steine in späteren Bauphasen wiederverwendet wurden.
Das Gelände liegt nahe einem Flussdelta und kann je nach Jahreszeit morastig sein, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Informationstafeln vor Ort helfen dabei, die verschiedenen Bereiche und Bauphasen zu unterscheiden.
Als die Athener im Jahr 476 v. Chr. die Festung belagerten, zerstörte der persische Kommandant sie lieber selbst, als sie zu übergeben. Diese Entscheidung hinterließ Brandspuren in den Mauerresten, die noch heute zu sehen sind.
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