Universität Helsinki, Öffentliche Universität in Helsinki, Finnland
Die Universität Helsinki ist eine öffentliche Hochschule in der finnischen Hauptstadt mit vier Standorten. Die elf Fakultäten verteilen sich vom klassizistischen Zentrum bis zu moderneren Arealen am Stadtrand, wo rund 31.000 Studierende eingeschrieben sind.
Königin Christina von Schweden gründete die Einrichtung 1640 in Turku, damals Teil des schwedischen Reichs. Zar Alexander I. verlegte sie 1828 nach Helsinki, nachdem Finnland unter russische Kontrolle geraten war.
Der Name stammt von Helsingfors, der schwedischen Bezeichnung der Stadt, die bis heute offiziell verwendet wird. Viele Einrichtungen tragen zweisprachige Schilder, und man hört oft beide Sprachen auf den Fluren und in den Höfen.
Internationale Bewerber zahlen jährliche Studiengebühren für Abschlussprogramme, während es Stipendienmöglichkeiten für Masterstudierende gibt. Die einzelnen Standorte liegen in verschiedenen Stadtteilen und sind meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Zwei Wissenschaftler von hier gewannen internationale Auszeichnungen: A. I. Virtanen erhielt den Nobelpreis für Chemie und Lars Ahlfors die Fields-Medaille für Mathematik. Diese Erfolge prägten den Ruf der Einrichtung als Forschungszentrum im 20. Jahrhundert.
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