Lappeenranta, Regionale Hauptstadt in Südkarelien, Finnland
Lappeenranta ist eine Regionalhauptstadt in Südkarelien, Finnland, die sich am Ufer des Saimaa-Sees ausbreitet und etwa 73.000 Einwohner zählt. Die Anlage umfasst eine Hafenzone, Wohnbezirke mit Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert und einen historischen Festungskomplex, der auf einer Halbinsel thront und von niedrigen Erdwällen umgeben ist.
Königin Christina von Schweden verlieh 1649 das Stadtrecht, was den Ort zu einem wichtigen Handelszentrum für Teer und Pelze machte. Nach der Eingliederung in das Russische Reich 1721 entwickelte sich die Siedlung weiter und wurde 1812 zur Grenze zwischen Russland und dem neu geschaffenen Großfürstentum Finnland.
Der Name stammt von der samischen Gruppe der Lappen, die diese Gegend früher bewohnten, und vom alten finnischen Wort für Ufer. Heute ziehen sich Cafés und Restaurants entlang der Promenade, wo im Sommer Besucher zwischen Marktständen spazieren und Bootsfahrer anlegen, um frischen Fisch direkt vom Kutter zu kaufen.
Der Großteil der Sehenswürdigkeiten liegt zu Fuß erreichbar im Umkreis der Festung und des Hafenviertels. Busse verbinden die Vororte mit dem Zentrum, während Radwege entlang des Seeufers eine entspannte Fortbewegung ermöglichen.
Die Stadt betreibt den ältesten Flughafen Finnlands, der 1918 entstand und heute Charter-Verbindungen nach Südeuropa anbietet. Außerdem beherbergt sie eine Technische Universität, die zahlreiche internationale Forscher und Studenten anzieht und den Ort zu einem Zentrum für Innovation macht.
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