Szolnok gallery, Kunstmuseum und ehemalige Synagoge in Szolnok, Ungarn.
Die Szolnoki Galéria nutzt die ehemalige Synagoge von Szolnok, die Lipót Baumhorn entwarf und die 1898 in der Templom út 2 fertiggestellt wurde. Das Gebäude misst außen 19,83 mal 34,11 Meter, der quadratische Innenraum 17,95 mal 17,85 Meter. Über dem zentralen Grundriss erhebt sich eine Kuppel, die innen von Säulen getragen wird, und eine Frauenempore umgibt den Innenraum. Die vier Fassaden zeigen Elemente der italienischen Gotik, während der Kuppelschmuck dem Stil des Budapester Museums für Angewandte Kunst folgt.
Das Gebäude wurde 1898 vom Architekten Lipót Baumhorn entworfen und diente ursprünglich als Synagoge für die jüdische Gemeinde. Im 20. Jahrhundert wurde es in ein Kunstmuseum umgewandelt und erfüllt diese Funktion bis heute.
Bei späteren Umbauten wurden die religiösen Symbole entfernt: der Davidstern auf der Kuppel, die Gesetzestafeln über dem Eingang, das Handwaschbecken in der Vorhalle, der Opferstock, die Inschrifttafeln, der Toraschrein mit seinem verzierten Gitter und die Kandelaber. Eine Dauerausstellung zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Szolnok, und die Galerie veranstaltet regelmäßig gemeinsame Programme mit ihr.
Die Galerie befindet sich in der Templom út 2, nicht in der Mátyás Király Straße. Sie nutzt die ehemalige Synagoge, an deren Hauptbau der verzierte Zaun, der Wintersaal und die Büros anschließen. Jährlich finden zu den Tagen des kulturellen Erbes geführte Gebäudebegehungen statt; das Damjanich-János-Museum betreibt den Ort als Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen.
Die Innenkuppel ruht auf kapitellierten Säulen und ist von einer Frauenempore umgeben; ein gusseisernes Gitter trennte einst die erhöhte Plattform und den reich verzierten Toraschrein an der Ostwand vom übrigen Saal. Das Gebäude misst außen 19,83 auf 34,11 Meter, der quadratische Innenraum 17,95 auf 17,85 Meter.
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