Ottoman bridge in Szolnok, Osmanische Brücke in Szolnok, Ungarn.
Die osmanische Brücke von Szolnok war ein rund 110 m langer Holzbau über die Theiß, errichtet aus Eichenstämmen, die von Norden herabgeflößt wurden. Sie lag etwa 70 m östlich der heutigen Brücke, nahe der Mündung der Zagyva, und verband das Ostufer des Flusses rechtwinklig mit der Südwestbastion der Burg von Szolnok. Daran arbeiteten Zimmermänner aus Debrecen.
Errichtet 1562 auf Befehl von Güzeldzse Rüsztem, Pascha von Buda, durch Zimmermänner aus Debrecen, war sie die erste feste Brücke über die Theiß und die erste in Ungarn. Spätestens 1685 wurde sie in den Befreiungskriegen zerstört; danach folgten in Szolnok in jedem Jahrhundert Brücken.
Die Brücke wurde 1562 von Zimmermännern aus Debrecen im Auftrag von Güzeldzse Rüsztem, Pascha von Buda, gebaut. Die Eichenstämme wurden von Norden herabgeflößt, da das örtliche Holz ungeeignet war. 2008 eröffnete die türkische Botschafterin Oya Tuzcuoglu eine Ausstellung über die Brücke im Kulturzentrum Aba-Novák.
Die Reste sind Eichenpfähle, keine Fundamente: senkrechte Stämme von 20–30 cm Durchmesser, ufernah 10–30 cm, weiter draußen 40–60 cm sichtbar. Sie treten nur bei extremem Niedrigwasser hervor; 2003 lag der Pegel 279 cm unter dem Mittel. Zu suchen am linken Ufer gegenüber der Zagyva-Mündung, rund 70 m östlich der heutigen Brücke.
Die Grundmauern wurden erst während der Dürreperiode von 2003 wieder sichtbar und konnten dann erstmals genau dokumentiert werden. Diese Entdeckung gab Forschern wichtige Erkenntnisse über das ursprüngliche Baudesign und die Bautechniken der Zeit.
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