Dunaújváros, Industriestadt an der Donau, Ungarn.
Dunaújváros ist eine Stadt an der westlichen Uferseite der Donau mit moderner Planung, breiten Boulevards und regelmäßigen Straßenmustern. Die Bebauung folgt einem rationalen Grundriss, der die Nähe zum Fluss und zu den Industrieanlagen sinnvoll nutzt.
Die Stadt wurde 1950 gegründet und hieß zunächst Sztálinváros als Teil von Ungarns Industrialisierungsprogramm nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gründung war eng mit dem Aufbau von Stahlwerken und anderen schwerindustriellen Anlagen verbunden.
Das Intercisa Museum zeigt römische Artefakte aus der antiken Siedlung, die einst an diesem Ort stand. Die Ausstellung erzählt vom Leben in dieser wichtigen Grenzstation am Donau-Limes.
Die Stadt liegt an der Donau und ist über die M6-Autobahn mit Budapest verbunden, was die Anreise vereinfacht. Die regelmäßige Straßenplanung macht es einfach, sich zu Fuß zu orientieren und verschiedene Stadtteile zu erkunden.
Die ISD DUNAFERR Stahlwerke, gegründet 1954, sind die größten in Ungarn und beschäftigen tausende Menschen. Diese Fabrik prägt bis heute das Aussehen und die Wirtschaft der Stadt.
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