Kisvárda, Mittelalterliche Marktstadt in der Region Nördliche Große Tiefebene, Ungarn
Kisvárda ist eine Stadt in der Ebene Nordungarns, gelegen zwischen den Regionen Rétköz und Nyírség nahe den Grenzen der Slowakei und der Ukraine. Das Stadtgebiet erstreckt sich über beide Landschaften mit ihren unterschiedlichen Merkmalen.
Die Stadt entstand während der Landnahme durch die Magyaren im späten 9. Jahrhundert und erhielt ihren Namen von einer frühen Befestigung. Diese Verteidigungsanlage entwickelte sich später zu einer wichtigen Festung für die Region.
Das Rétközi Museum befindet sich in einem früheren Synagogengebäude und zeigt Zeugnisse der jüdischen Gemeinde, die hier lange Zeit lebte. Besucher können dort handwerkliche Gegenstände und persönliche Dokumente sehen, die von dieser Vergangenheit berichten.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Budapest-Ukraine, was sie zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für regionale und internationale Verbindungen macht. Besucher finden hier gute Zuganbindungen zu größeren Städten in der Umgebung.
Aus dieser Stadt stammte der erste ungarische Astronaut, der ins Weltall reiste. Die Stadt pflegt heute Partnerschaften mit mehreren europäischen Gemeinden und zeigt Stolz auf diese Verbindung.
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