Budakeszi, Gemeinde in Ungarn
Budakeszi ist eine kleine Stadt in Ungarn nahe Budapest, die auf Hügeln zwischen grünen Wäldern und Obstgärten liegt. Die Landschaft bietet klassische Struktur mit einem Tal, in dem die barocke Hauptkirche steht, umgeben von Wohnhäusern mit traditionellem Stil und später hinzugefügten modernen Bebauungen.
Budakeszi wurde erstmals um 1270 erwähnt und erhielt seinen Namen von den alten Worten für Buda und ein Stammvolk der Region. Nach Zerstörung durch Osmanen im 16. Jahrhundert wurde das Gebiet ab den 1680er Jahren mit deutschsprachigen Siedlern neu besiedelt, bis viele nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden.
Budakeszi war lange Zeit von deutschsprachigen Schwaben geprägt, die ab dem 17. Jahrhundert hier siedelten und ihre Traditionen in Häusern und Kirchen hinterließen. Spuren dieser Geschichte finden sich heute noch in der Barockkirche und auf Friedhöfen mit deutschen Inschriften.
Von Budapest aus erreicht man Budakeszi in etwa 30 Minuten mit dem Bus oder Auto, was es zu einem idealen Tagesausflug macht. Die Stadt lädt zum Wandern, Radfahren und Spazierengehen ein, mit Wegen durch Wälder und Hügel, die von allen Fitnessstufen begehbar sind.
Die Eltern des deutschen Außenministers Joschka Fischer wurden 1946 aus Budakeszi vertrieben, eine Geschichte, die Fischers späteren Eintritt in die Politik beeinflusste. Er erhielt später die Ehrenbürgerschaft der Stadt als Zeichen der Versöhnung und Verbindung zur Region.
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