Pomáz, Gemeinde in Ungarn
Pomáz ist eine Kleinstadt im Kreis Szentendre in Ungarn, nordwestlich von Budapest gelegen. Die Straßen verlaufen ruhig zwischen traditionellen Häusern mit Gärten und mehreren Kirchen, während die Stadt von bewaldeten Hügeln umgeben ist.
Die Gegend um Pomáz war schon in der Römerzeit besiedelt, und im Mittelalter entwickelte sich hier ein Dorf. Im späten 18. Jahrhundert ließ die Adelsfamilie Teleki-Wattay ein barockes Schloss errichten, das bis heute das Ortsbild prägt.
Die Serbisch-Orthodoxe Kirche des Heiligen Georg erinnert daran, dass hier seit der Osmanenzeit eine serbische Gemeinde lebt. Wer durch den Ort geht, bemerkt noch heute diese Vielschichtigkeit in der Architektur der verschiedenen Gotteshäuser.
Pomáz ist mit der Vorortbahn (HÉV) von Budapest bequem erreichbar, sodass kein Auto nötig ist. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und wer die umliegenden Hügel besuchen möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen.
Das Schloss Teleki-Wattay wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Kinderheim umgewandelt und später zum Chorzentrum, das als Gesangschloss bekannt wurde. Heute reisen Chöre aus ganz Europa an, um hier zu proben und aufzutreten, was dem alten Gebäude ein ganz unerwartetes Leben eingehaucht hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.