Burg Füzér, Mittelalterliche Festung im Zemplén-Gebirge, Nordungarn.
Die Burg Füzér erhebt sich auf einem vulkanischen Felsengipfel in fünfhundertzweiundfünfzig Metern Höhe und präsentiert restaurierte weiße Mauern, Wehrtürme und Strukturen, die hauptsächlich aus Stein und Holz gebaut wurden.
Erstmals um zwölfhundertvierundsechzig während der Árpád-Dynastie dokumentiert, gehörte die Burg nacheinander ungarischen Adelsfamilien wie den Rozgonyi, Drugeth, Perényi und Báthory, bevor sie im siebzehnten Jahrhundert abgebaut wurde.
Der Name der Burg stammt vom darunterliegenden Dorf Füzér, und der Ort ist eine Station des Országos Kéktúra, des nationalen Blauen Wanderwegs. Die gotische Kapelle, die bei den Renovierungen ein Dach erhielt, gilt als wertvollstes Bauwerk der Anlage. Der Renaissance-Palastflügel entstand in den 1560er Jahren unter Gábor Perényi.
Der Burgberg erhebt sich 170 Meter über dem Dorf Füzér, und der Fernwanderweg National Blue Trail führt durch das Gelände. Das Gelände ist steil und felsig, und die slowakische Grenze liegt nahe. Die obere Burg ist vom Dorf aus zu Fuß erreichbar, und die Renovierungsarbeiten im Rahmen des Nationalen Burgprogramms dauern an.
Die gotische Burgkapelle gilt als wertvollstes Bauwerk der Anlage, und der Palastflügel wurde in den 1560er Jahren von Gábor Perényi im Renaissancestil errichtet. Der österreichische Maler Thomas Ender entdeckte die Ruine im 19. Jahrhundert wieder.
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