Hollóháza Porcelain Manufactory, Porzellanmanufaktur in Hollóháza, Ungarn.
Die Porzellanmanufaktur Hollóháza ist ein Produktionsbetrieb im nordungarischen Dorf Hollóháza, der Tafelgeschirr, Ziergeschirr und handbemalte Stücke herstellt. Das Gelände umfasst Werkstätten, in denen die verschiedenen Phasen der Fertigung sichtbar sind, von der Formgebung über den Brand bis hin zur Bemalung.
Der Standort wurde 1777 als Glashütte gegründet und 1831 auf Keramikproduktion umgestellt, nachdem in der Gegend geeignete Tonvorkommen entdeckt worden waren. Diese Entdeckung legte den Grundstein für die Porzellanherstellung, die bis heute fortgeführt wird.
Der Name Hollóháza bedeutet auf Ungarisch „Haus der Krähe
Die Manufaktur nimmt Besucherinnen und Besucher in den Werkstätten auf, wo man dem Produktionsprozess zusehen und an Kursen teilnehmen kann, um selbst Porzellanobjekte zu formen. Im Ladengeschäft vor Ort können fertige Stücke ohne Voranmeldung gekauft oder angesehen werden.
Zwischen 1948 und 1957 stellte die Fabrik elektrische Isolatoren und andere Industriekeramik her, weit entfernt von den bemalten Tafelservice, für die sie bekannt ist. Diese Phase endete und die Manufaktur kehrte zur künstlerischen Produktion zurück, ohne dass diese Umstellung heute im Ausstellungsbereich besonders hervorgehoben wird.
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