Lakihegy, Radioturm in Szigetszentmiklós, Ungarn
Der Lakihegy-Turm ist ein 314 Meter hoher abgespannter Sendemast des Blaw-Knox-Typs: ein langgestrecktes oktaedrisches Stahlfachwerk, das von 0,65 m an der Basis über 14,65 m in der Mitte auf 1,39 m an der Spitze zuläuft. Acht 220 Meter lange Abspannseile an 88 Tonnen schweren Betonblöcken halten ihn, ein ausfahrbares Abstimmrohr fügt rund 30 Meter hinzu. Die 280 Tonnen schwere Konstruktion steht südlich der Straßenkreuzung von Szigetszentmiklós-Lakihegy.
Der 120-kW-Sender und sein selbststrahlender Mast vom Typ Blaw-Knox, den Ingenieur Pál Tantó an den sandigen Boden der Csepel-Insel anpasste, gingen am 2. Dezember 1933 in Betrieb, eröffnet mit einer Rede von Ministerpräsident Gyula Gömbös auf Budapest I. Am 30. November 1944 sprengten zurückweichende deutsche Truppen sechs der acht Abspannseile, der Mast stürzte ein. Wiederaufgebaut, sendete er ab 22. Dezember 1946 wieder, zunächst mit 50 kW, ab 1948 mit 135 kW; 1968 folgte ein 300-kW-Sender.
Der Turm ist ein markantes Wahrzeichen der ungarischen Radiolandschaft und prägt seit Jahrzehnten das Erscheinungsbild der Region. Viele Menschen in der Umgebung nehmen ihn als Teil ihrer alltäglichen Ansicht wahr.
Der Turm steht südlich der Kreuzung der Straße 5101 mit der Massányi Károly út, an der Grenze zwischen Lakihegy und Halásztelek. Er liegt auf privatem Industriegelände und ist nicht zu besteigen; das 314 Meter hohe Stahlbauwerk und seine acht Abspannseile sind von den umliegenden Straßen aus zu sehen. Der Standort liegt außerhalb des Budapester Verwaltungsgebiets, in Szigetszentmiklós.
Die 314 Meter hohe Stahlkonstruktion wiegt 280 Tonnen und wird von acht 220 Meter langen Abspannseilen gehalten, die an 88 Tonnen schweren Betonblöcken mit je 70 Tonnen Zugkraft verankert sind. An der Spitze ragt ein ausfahrbares Abstimmrohr von 36 Metern Länge rund 30 Meter aus dem Fachwerk.
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