Andrássy-Straße, UNESCO-Weltkulturerbe Boulevard im VI. Bezirk, Ungarn
Die Andrássy-Allee ist eine etwa 2,3 Kilometer lange Straße, die das Stadtzentrum mit dem Stadtpark verbindet und in drei Abschnitte mit unterschiedlichen Breiten aufgeteilt ist. Die Straße zeigt verschiedene architektonische Stile und beherbergt bedeutende Gebäude wie die Staatsoper.
Der Bau der Allee begann 1872 und wurde 1896 abgeschlossen, passenderweise während der tausendjährigen Feier der ungarischen Landnahme. Die Fertigstellung fiel mit der Eröffnung der ersten kontinentaleuropäischen Untergrundbahn zusammen.
Die Straße ist gesäumt von neorenaissance Palästen und dem Opernhaus, die zeigen, wie wohlhabende Familien ihre Macht durch Architektur ausdrückten. Heute sieht man überall Restaurants und Geschäfte, die diesen eleganten Raum mit Leben füllen.
Eine U-Bahn-Linie verläuft unter der Allee und hat mehrere Stationen entlang der Strecke, was die Navigation durch das gesamte Gebiet einfach macht. Der beste Weg, um alles zu sehen, ist, zu Fuß zu gehen oder die U-Bahn für längere Strecken zu nutzen.
Die Allee wurde absichtlich ohne Kirchen geplant, um Aristokraten mit Kutschen freie Wege zu geben, während Künstler beim Kauf von Land Rabatte erhielten. Diese ungewöhnliche Kombination von praktischen und künstlerischen Überlegungen prägte den Charakter der Straße von Anfang an.
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