Nordungarn, Statistische Region im Nordosten Ungarns.
Nordungarn ist eine Planungs- und Verwaltungsregion im Nordosten des Landes, die Gebirgszüge, Täler und Tiefländer zwischen Budapest und der slovakischen Grenze verbindet. Das Gebiet umfasst diverse Landschaften mit Höhlen, fruchtbaren Weinanbaugebieten und Flusstälern.
Das Gebiet entstand aus drei mittelalterlichen Komitaten - Borsod, Abaúj und Zemplén -, die jeweils um befestigte Burgen als Handelsknotenpunkte herum entstanden. Diese Burgzentren kontrollierten wichtige Wege und prägen noch heute die Siedlungsmuster der Region.
Die Weinregion Tokaj prägt das Gebiet mit ihrer jahrhundertealten Tradition süßer Weißweine, die Besucher in den Kellereien der Ortschaften kosten können. Diese Weinkultur hat das Leben der Menschen hier über Generationen hinweg geprägt und ist heute noch in den Reben und Kellerkammern sichtbar.
Die Regionalhauptstadt Miskolc ist über Eisenbahn- und Autobahnverbindungen leicht zu erreichen und dient als Anlaufstelle für die Erkundung der näheren Umgebung. Besucher finden in der Stadt gute Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten sowie Ausgangspunkte für Ausflüge in Naturschutzgebiete und Höhlen.
Das Gebiet beherbergt eines der tiefsten Höhlensysteme Europas mit vertikalen Schächten, die bis tief unter die Erde führen. Die Kalksteinlandschaft der Aggtelek-Karstregion schafft eine Unterwelt aus verborgenen Gängen und unterirdischen Seen.
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