Komitat Nógrád, Verwaltungskomitat in Nordungarn.
Nógrád ist eine Verwaltungsregion in Nordhungarn, die sich über bergiges Gelände erstreckt und von den Gebirgsketten Börzsöny, Cserhát und Mátra geprägt ist. Zahlreiche kleine Siedlungen liegen in den Tälern zwischen diesen Höhenzügen und bilden das Rückgrat der Besiedlung.
Die Region entstand aus der mittelalterlichen Festung Nógrád zur Zeit von Stephan I. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden etwa ein Drittel ihrer nördlichen Gebiete an die Tschechoslowakei abgetreten.
Die Gegend ist von ungarischer Bevölkerung mit Palóc-Wurzeln geprägt, die sich in traditionellen Lebensweisen und lokalen Bräuchen widerspiegelt. In einigen Dörfern finden sich auch slowakische und deutsche Gemeinschaften, die das kulturelle Mosaik der Region bereichern.
Die Region ist in sechs Verwaltungsbezirke unterteilt, die sich um Salgótarján als Kreisstadt konzentrieren. Die lokale Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf Landwirtschaft mit Getreide-, Sonnenblumen-, Kartoffel- und Linsenanbau.
Das Dorf Hollókő in dieser Region wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, weil es traditionelle ungarische Architektur und Volksbräuche bewahrt hat. Dieses gut erhaltene Dorf bietet einen seltenen Blick auf das ländliche Leben, wie es seit Generationen gelebt wird.
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