Nationalpark Donau-Eipel, Nationalpark im norden Ungarns
Der Danube-Ipoly National Park ist ein Schutzgebiet im Norden Ungarns, das die Gebirgsketten Pilis, Visegrád und Börzsöny sowie Flusstäler der Donau und des Ipoly umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Hügeln, Kalksteinformationen und sanften Tälern, in denen kleine Siedlungen liegen.
Das Schutzgebiet entstand 1997 durch die Zusammenlegung älterer Naturschutzflächen, darunter die Regionen Pilis und Börzsöny, die bereits 1978 unter Schutz gestellt worden waren. Diese Entscheidung folgte auf Jahrzehnte wachsenden Bewusstseins für die Erhaltung der Natur in dieser Grenzregion.
Der Park trägt seinen Namen nach den beiden Flüssen, die seine Grenzen markieren und seit Jahrhunderten die Siedlungsmuster der Region prägen. Wanderer begegnen heute noch Dörfern mit Steinkirchen und Weinbergen, die an den Hängen der Berge wachsen.
Besucherzentren und Infopunkte bieten Karten und Auskünfte zu den markierten Wanderwegen, die durch Wälder und über Bergrücken führen. Die Wege sind meist gut begehbar, einige Routen erfordern jedoch festes Schuhwerk und etwas Ausdauer bei Steigungen.
Mehr als 400 Karsthöhlen durchziehen die Pilis-Berge, darunter das drittlängste Höhlensystem Ungarns, der Leány-Legény-Komplex. Einige dieser unterirdischen Gänge waren in der Vorgeschichte bewohnt und zeigen heute noch Spuren früher Besiedlung.
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