Castle of Salgó, Perőcsény, Mittelalterliche Burgruine im Börzsöny-Gebirge, Ungarn.
Die Burg Salgó liegt auf einem 715 Meter hohen Gipfel in den Börzsöny-Bergen und bietet von dort einen weiten Ausblick über die umliegende Berglandschaft. Die erhaltenen Steinmauern deuten auf eine frühere Verteidigungsanlage hin, die strategisch günstig positioniert war.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von der Familie Hontpázmány gegründet, vermutlich als Reaktion auf die Tataren-Invasion. Sie wurde 1424 auf Befehl von König Sigismund zerstört, nachdem ihr Besitzer in Verwicklungen verstrickt wurde.
Die Burg war ein Herrschaftssymbol der Familie Hontpázmány und prägte das Gebiet als Machtzentrum über mehrere Generationen hinweg. Heute erzählen die verstreuten Steinreste davon, wie solche Burgen einst das Leben der umliegenden Dörfer bestimmten.
Man erreicht die Ruinen über markierte Wanderwege, die durch die Bergen führen und Zeit zum Erkunden einplanen lassen. Gute Schuhe sind wichtig, da der Weg steil wird und die Steine locker liegen.
Der Besitzer wurde wegen Münzfälschung verurteilt, was zur Zerstörung der ganzen Burg führte. Dieses seltene Schicksal zeigt, wie eng Macht und Bestrafung in der mittelalterlichen Gesellschaft verbunden waren.
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