Márianosztra Strict and Medium Regime Prison, Gefängnis- und Klosterkomplex in Márianosztra, Ungarn
Das Gefängnisgelände in Márianosztra verbindet Justizvollzug mit religiösen Strukturen in einem Komplex, der beide Funktionen unter einem Dach vereint. Die Anlage ist in Bereiche für unterschiedliche Sicherheitsstufen unterteilt und enthält die aktive Basilika der Königin von Ungarn.
Die Schwestern der Nächstenliebe gründeten die Einrichtung 1858 durch die Umgestaltung eines früheren Klosters des Paulusordens in ein Gefängnis. Diese Transformation verbindet die langen Wurzeln des Ortes als religiöse Gemeinschaft mit seiner modernen Rolle im Gefängnissystem.
Die Basilika der Königin von Ungarn wird von Gefangenen und Besuchern als Ort der Besinnung genutzt und bildet das spirituelle Zentrum des Komplexes. Sie zeigt, wie religiöse Räume auch in Institutionen wie einem Gefängnis den Menschen Halt geben können.
Der Komplex ist in zwei Sicherheitsbereiche unterteilt, wobei Besucher bestimmte Zonen zugänglich haben, während andere Bereiche nicht betreten werden können. Es wird empfohlen, sich vor einem Besuch über aktuelle Besuchsregelungen zu informieren, da diese streng kontrolliert werden.
Die Basilika im Gefängnis wurde im neugotischen Stil gebaut und zeigt bemerkenswerte architektonische Details, die oft übersehen werden. Ihre Präsenz innerhalb der Gefängnismauern stellt einen der seltenen Fälle dar, in dem monumentale religiöse Architektur dauerhaft mit modernen Strafvollzugseinrichtungen integriert wurde.
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