Basilika Maria Königin von Ungarn, Basilika minor und Pfarrkirche in Márianosztra, Ungarn
Die Basilika unserer Frau von Ungarn ist ein Mischbau mit gotischem Heiligtum und barockem Kirchenschiff, das zwischen 1719 und 1722 mit zwei auffälligen Türmen vollendet wurde. Das Gebäude dient als Pfarrkirche für die Gemeinde und ist mit einem benachbarten Klostergebäude verbunden, das ursprünglich vom Pauliner-Orden erbaut wurde.
Der ungarische König Ludwig I. gründete 1352 die Kirche zusammen mit einem Pauliner-Kloster an diesem abgelegenen Ort. Seine Tochter Hedwig erhielt dort ihre Ausbildung, was dem Heiligtum früh eine königliche Bedeutung verlieh.
Die Kirche erhielt 1711 eine Kopie der Schwarzen Madonna von Tschenstochau aus dem Kloster Jasna Góra, was eine geistliche Verbindung zwischen Ungarn und Polen schuf. Diese Verbindung machte das Heiligtum zu einem wichtigen Ort für Pilger aus beiden Ländern, die hierher kamen, um vor dem Gnadenbild zu beten.
Das Heiligtum ist leicht zu Fuß von der Ortschaft Márianosztra aus zu erreichen und wird regelmäßig für Gottesdienste und Pilgerfahrten genutzt. Besucher sollten beachten, dass die Kirche aktiv als Pfarrkirche funktioniert, daher können die Öffnungszeiten zu Gebetszeiten begrenzt sein.
Das Klostergebäude neben der Kirche wurde nach dem Abzug des Pauliner-Ordens 1786 in ein Gefängnis umgewandelt und dient heute noch zu diesem Zweck. Diese außergewöhnliche Doppelnutzung macht die Website zu einem ungewöhnlichen Ort, an dem religiöse und strafvollzugsgeschichte nebeneinander bestehen.
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