Szentendre-Insel, Flussinsel im Komitat Pest, Ungarn
Szentendre-Insel ist eine Flussformation im Donau-Flussgebiet östlich von Budapest, die sich über eine beträchtliche Länge erstreckt. Die Insel wird durch zwei Donau-Arme begrenzt und beherbergt mehrere kleine Dörfer mit landwirtschaftlichen Flächen.
Die Insel war bereits in der Römerzeit besiedelt und zeigt Spuren kontinuierlicher menschlicher Präsenz über viele Jahrhunderte hinweg. Diese lange Geschichte der Landwirtschaft prägte die Insel und ihre Dörfer bis in die Gegenwart.
Die Dörfer auf der Insel bewahren traditionelle ungarische Lebensweisen, die sich in der Art zeigen, wie Menschen ihre Felder bewirtschaften und zusammenleben. Die Gemeinschaften pflegen alte Handwerk und Handelsbeziehungen, die man noch heute in den lokalen Märkten und bei Dorffesten sehen kann.
Das Eiland ist über die Tildy-Brücke oder mit Fähren erreichbar, die über beide Donau-Arme verkehren. Die beste Zeit zum Erkunden ist der späte Frühling bis früher Herbst, wenn das Wetter stabil ist und die Dörfer aktiv sind.
Die Insel spielt eine entscheidende Rolle als Hauptwasserspeicher für Budapest und verfügt über spezialisierte Systeme zur Wasseraufbereitung. Diese verborgene Funktion macht die Insel zu einem wichtigen Infrastruktur-Kern für die Hauptstadt, den die meisten Besucher nicht bemerken.
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