Gyomaendrőd, Gemeinde in Ungarn
Gyomaendrőd ist eine kleine Stadt an der Hármas-Körös an der Großen Ungarischen Tiefebene, bestehend aus zwei Teilen, die 1982 zusammengelegt wurden. Die Stadt liegt auf flachem Land mit Wäldern und Feldern, durchzogen von ruhigen Wasserläufen, und verbindet alte Gebäude mit modernen Wohnvierteln in breiten, luftigen Straßen.
Gyoma wurde 1332 erstmals erwähnt und Endrőd um 1416, beide Orte wurden aber während der Ottomanenkriege fast verlassen. Im 18. Jahrhundert kehrten Calvinisten zurück und gründeten 1800 ihre Kirche, während Endrőd von Slowaken und Ungarn neu besiedelt wurde, die sich über die Zeit völlig integrierten.
Der Name Gyomaendrőd entstand durch die Vereinigung zweier historischer Ortschaften im Jahr 1982, was sich bis heute in der Aufteilung der Stadt widerspiegelt. In beiden Stadtteilen finden Besucher alte Kirchen und Museen, die von den verschiedenen Gemeinschaften erzählen, die hier seit Generationen leben und ihre Traditionen bewahren.
Die Stadt ist leicht mit dem Auto über die Autobahn 46 oder mit dem Zug entlang der Budapest-Szolnok-Békéscsaba-Linie zu erreichen. Das flache Terrain eignet sich hervorragend zum Spaziergang und Fahrradfahren, und ein Thermalbad im Park mit alten Eichenbäumen bietet Entspannung und Gesundheitsbehandlungen mit mineralreichem Quellwasser.
Eine der Besonderheiten ist die Kner-Druckerei-Museum, das Druckmaschinen, Bücher und Dokumente aus dem späten 19. Jahrhundert zeigt, wenn die Familie Kner ihr Druckgeschäft gründete. Das Museum dokumentiert, wie Bücher und Plakate vor mehr als hundert Jahren entstanden.
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