Nagy-Milic, Vulkanischer Berggipfel im Bezirk Košice-okolie, Ungarn und Slowakei
Nagy-Milic ist ein Vulkangipfel in den Zemplén-Bergen an der Grenze zwischen Ungarn und der Slowakei. Der Berg erhebt sich auf 894 Meter und prägt das Landschaftsbild dieser Grenzregion mit seinen felsigen Abhängen.
Der Name Nagy-Milic stammt von einem slawischen Personennamen ab, der von milъ (lieb) abgeleitet ist und 1270 als Mylychkw belegt ist. Der Gipfel ist der erodierte Rest eines zerstörten Vulkans, Teil der Milic-Gruppe. 2006 wurde ein tagsüber nutzbarer Grenzübergangspunkt für Wanderer auf dem Gipfel eingerichtet, und nach dem Beitritt Ungarns und der Slowakei zum Schengen-Raum ist die Grenze frei passierbar.
Der Name Nagy-Milic geht auf einen slawischen Personennamen zu milъ, „lieb“, zurück, 1270 als Mylychkw belegt. Der Gipfel markiert die Berührungszone des ungarischen und slowakischen Sprachraums; 1979 brach das Fernsehteam von Rockenbauer Pál hier auf, um für die Serie Másfélmillió lépés Magyarországon den Nationalen Blauen Wanderweg abzuwandern.
Die beste Zeit für den Aufstieg ist der Spätsommer und Herbst, wenn die Bedingungen stabil sind und die Sicht über die Berge ungehindert bleibt. Von der Stadt Gönc aus führen gut markierte Wege zum Gipfel, wobei mehrere Routen je nach Fitness und Vorlieben gewählt werden können.
Der Nagy-Milic ist ein zerstörter Vulkan: Eine große Eruptionskammer brach ein und wurde abgetragen, übrig blieb die Milic-Gruppe. Der Gipfel liegt auf der Wasserscheide, an der ungarisch- und slowakischsprachige Gebiete aneinandergrenzen; bei klarem Wetter sind die ukrainischen Kämme und das Gutin-Gebirge in Rumänien zu sehen.
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