Váci utca, Fußgänger-Einkaufsstraße im V. Bezirk, Ungarn.
Váci Street ist eine Fußgängerzone, die sich über etwa 1,2 Kilometer erstreckt und eine der Haupteinkaufsstraßen in Pest darstellt. Die Straße verbindet den Vörösmarty-Platz mit der Zentralmarkthalle und verläuft parallel zur Donau, wobei entlang des Weges zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants angesiedelt sind.
Die Straße entstand im 18. Jahrhundert als zentrale Promenade, die zu einem Stadttor führte, und wurde später zu einer der wichtigsten Geschäftsadern Pests. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden entlang der Route prächtige Bürgerhäuser, die den Wohlstand und die Entwicklung der Stadt widerspiegelten.
In der Kirche des Heiligen Michael an der Straße können Besucher regelmäßig Orgelmusik hören und an Konzerten teilnehmen, die in einem barocken Kirchenraum stattfinden. Diese musikalischen Veranstaltungen sind ein wichtiger Teil des öffentlichen Lebens und ziehen Menschen an, die das religiöse Erbe der Stadt erleben möchten.
Die Straße ist leicht mit der U-Bahn erreichbar: von Norden über die Station Vörösmarty tér (Linie M1) und von Süden über Ferenciek tere (Linie M3). Beide Stationen liegen direkt an den Enden der Fußgängerzone, sodass Besucher einfach einsteigen und in wenigen Minuten die Straße erkunden können.
Ein Denkmal markiert die Stelle, wo das frühmittelalterliche Tor Porta Nova einmal stand und die Straße mit der alten Stadtmauer des damaligen Pest verbunden war. Dieses versteckte Detail erinnert daran, dass das Viertel einst eine ummauerte Stadt war, bevor es sich zu einem modernen Zentrum entwickelte.
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